Yogalehrer Ausbildung auf Bali: Wertvolle Lehre oder Massenzertifizierung?

Wenn es um Freizeitaktivitäten geht stehen Surfen und Yoga auf Bali ganz weit oben. Wenn ich so meine ursprünglichen Balimotive betrachte ist dies auch einer der Gründe, wieso wir hierher gekommen sind. Bali bietet wirklich alles rund um das Thema Yoga: Yoga Klassen aller Stile, Yoga Retreats, Yoga Teacher Trainings, Chakrahealings und eine riesengroße Yogaszene. Deswegen liegt es sehr nah, dass viele ihre Yoga Ausbildung auf Bali machen wollen. Wenn du dir überlegst eine intensiv Yoga Ausbildung in 200 Stunden zu machen, kann der folgende Bericht dir vielleicht hilfreiche Einblicke liefern.

Yogalehrer Ausbildung im Ausland

Eine Yoga Ausbildung im Ausland ist aufregend. Alle Sachen packen, aus dem öden Alltag raus und mal eine ganz andere Art von Reise erleben, Menschen aus aller Welt kennenlernen, die sich genauso für Yoga begeistern wie man selbst, etwas ganz neues lernen und gleichzeitig einen exotischen und spirituell reichen Ort erkunden. Zum Beispiel bieten Länder wie Indien, Thailand, die indonesische Insel Bali oder Costa Rica intensiv Yoga Teacher Trainings an, die 200 Stunden des angehenden Lehrers in Anspruch nehmen und ihn innerhalb weniger als 4 Wochen zertifizieren.

Yogalehrer Ausbildung in 200 Stunden

Wenn du dich ganz neu als Yogalehrer ausbilden möchtest, hast du eventuell schon von der intensiv Yoga Ausbildung in 200 Stunden gehört. Diese Art der Ausbildung dauert nicht ganz einen Monat und zertifiziert den Absolventen durch ein weltweit anerkanntes RYT 200 Zertifikat von Yoga Alliance dazu Yoga Anfänger zu unterrichten. Das hört sich wirklich toll an, für jeden, der wegen seinem Beruf nicht viel Zeit für eine längere Ausbildung hat. Aber jeder der Yoga praktiziert sollte kritisch hinterfragen, ob es überhaupt so schnell möglich ist, diese umfassende Lehre in so kurzer Zeit zu verinnerlichen und vor allem verantwortungsbewusst weitergeben zu können. Vor meiner Teilnahme an der intensiv Yoga Ausbildung in 200 Stunden auf Bali habe ich intensiv Asana praktiziert, meditiert und die spirituellen Texte studiert. Ich denke, um ein guter Lehrer zu werden ist selbständiges Studieren der Texte und eine intensive Praxis unabdingbar.

Yogalehrer Ausbildung in 200 h: Ein typischer Ausbildungstag

Die 200 Stunden Yoga Ausbildung dauert in der Regel etwas weniger als vier Wochen. Unser Tag startete um 7.30 und endete um 17.30. Darin gab es ein paar Pausen, darunter eine große Mittagspause von 2 Stunden. Diese wurde hauptsächlich für Assignments oder zum Lernen genutzt. Oder zum Schlafen, denn lass dir sagen, in dieser Zeit wird sehr viel auf dich einprasseln. Der Morgen startete mit einer 30 Minuten Meditation, gefolgt von 30 Minuten Atemtechniken, 90 Minuten Asana und danach Yogatheorie. Nach der Mittagspause nochmal Yogatheorie – und dann durfte man sich am Unterrichten ausprobieren, um in der kurzen Zeit so sicher wie möglich zu werden. Zum Ende des Tages gab es nochmal eine Asana Einheit. Die Aufteilung des Tages hat mir sehr gefallen. Die Assignments bestanden aus dem Verfassen eigener Einschätzungen zu yogaphilosophischen Themen aus Patanjalis Yogasutren oder aus der schriftlichen Planung von Sequenzen für eigene Yogastunden. Alle Assignments wurden von unserer Ausbilderin gelesen und bewertet.

Yogalehrer Ausbildung: Voraussetzungen

Es ist meiner Meinung nach nicht schwer ein Zertifikat als Yogalehrer für Anfänger zu erhalten. So sagt es meine Erfahrung aus meiner eigenen Ausbildung und die meiner Bekannten, die an anderen Schulen zertifiziert wurden.

  1. Jeder kann sich mit einer kurzen Bewerbung für eine 200 h Yoga Ausbildung registrieren.
  2. Jeder wird zertifiziert. Wir haben in unserem Training zum Beispiel einen Teil der Prüfung gegenseitig kontrolliert und die Lehrerin hat es nicht gegengeprüft.
  3. Die einzige Prüfung ist meines Erachtens die Plichtanwesenheit.

Ich denke, es ist zu einfach ein zertifizierter Yogalehrer zu werden. Das liegt aber auch an meinem persönlichen Anspruch. Mir reicht es nicht in eine Yogastunde zu gehen, in der mir die Asanas runtergeplaudert werden und ein standardisiertes Gerede von „Feel your body“ und „Inhale, Exhale“ geliefert wird. Das finde ich mittlerweile ermüdend. Yoga ist eine so tiefe, vielseitige und lebensverändernde Praxis und sollte nicht weniger als das überliefert werden. Wenn du nicht ein Standard-Vinyasa Lehrer werden möchtest, der lediglich eine Flow Sequenz unterrichten und einen guten Handstand vorführen kann, dann ist die 200 h Ausbildung ein guter Anfang, aber noch lange nicht genug, egal ob in Indien, Bali oder sonst wo. Viele Menschen schmücken sich mit ihrem Yogalehrer Zertifikat und häufig steckt nicht viel dahinter. Ich kenne aber auch sehr gute 200 h Yoga Lehrer, die meine Ansicht auch teilen und sich eigenständig weiterbilden.

Yogalehrer Ausbildung auf Bali

Eine der vielen verlockenden Destinationen, um eine Yogaausbildung zu absolvieren ist die Insel Bali. Viele Schulen dort bieten für neu angehende Yogalehrer 200 Stunden Yoga intensiv Ausbildungen an. Insbesondere in Ubud, dem spirituellen Zentrum Balis, aber auch dem Surf- und Yogiparadies Canggu, kann man viele Angebote finden. Deswegen ist es wichtig sich genau über die Schulen, ihre Stile und die unterrichtenden Lehrer zu informieren. Es gibt sehr gute Schulen für die 200 h Yoga Ausbildung, die wahrscheinlich auch strengere Aufnahmebedingungen haben.

In vielen Yoga Ausbildungen auf Bali steht die Lehrtechnik weniger im Vordergrund. Die Unterrichtspraxis findet dort nur einmal die Woche statt, was ich viel zu wenig finde, um sicher zu werden. Bei uns wurde ab dem fünften Tag jeden Tag unterrichtet, was uns sehr sicher gemacht hat. Viele Schulen setzen einen anderen Fokus, wie das Miteinander und spirituelle Wachstum der Gruppe, deswegen denken sehr viele gerne zurück an die Zeit ihres Teacher Trainings.

Wenn du dich für ein so kompaktes Ausbildungsprogramm entscheidest dann solltest du die Qualität des Outputs priorisieren. Richte das Training somit weniger auf den Zeitraum („Oktober ist schlecht, da ist doch Regenzeit auf Bali“) oder die Location („Ubud muss super sein, das ist das spirituelle Zentrum Balis“) sondern auf die Lehrer und die Inhalte. Kontaktiere die Schule und frage alle Fragen, die dir auf dem Herzen liegen. Bloß keine spontanen Entscheidungen.

Yogalehrer Ausbildung ja oder nein?

Für mich persönlich war die 200 Stunden Yoga Ausbildung eine gute Entscheidung. Ich habe mich aber bereits vorher mit mehr als der körperlichen Yogapraxis beschäftigt und mit der richtigen Literatur und den richtigen Yogalehrern vorab wertvolle Einblicke in die Yoga Philosophie erhalten. Somit habe ich in der Ausbildung hauptsächlich an meinen Teaching Skills gearbeitet, und dafür waren die 200 Stunden zufriedenstellend. Ich sage immer gerne: Yoga ist nicht nur Asana, also die körperliche Praxis. Es ist eine Philosophie, die noch so viel mehr beinhaltet und die geschützt werden sollte. Nach meiner Ausbildung habe ich mich oft gefragt: Ist es häufig nicht zu leicht Yogalehrer zu werden?

Für mich persönlich hätte ich mir gerne tiefere Einblicke in die Anatomie gewünscht und wenn ich den ein oder anderen Yogalehrer erlebe, fehlt es beim Lehren an Vorsicht im Umgang mit dem Körper der Praktizierenden. Das sind die Themen, mit denen du dich meiner Meinung nach vor einer Yoga Ausbildung beschäftigen solltest:

  1. Beschäftige dich mit der Yoga Philosophie. Ich empfehle hier Licht auf Yoga als Basiswerk.
  2. Probiere verschiedene Yogastile, um zu begreifen, welcher der Richtige für dich ist.
  3. Frage dich nach deinem Zweck: Willst du ein Fitnesstrainer werden? Dann versuch es lieber mit Pilates und co.
  4. Als Lehrer trägst du Verantwortung für deine Schüler und musst Verletzungen vorbeugen. Beschäftige dich mit dem Thema Anatomie und nutze deine Ausbildung, um sicherer zu werden.
  5. Ist die Schule, an der du dich bewirbst die Richtige für dich? Intensive Recherche und Austausch mit ehemaligen Schülern kann dir dabei helfen.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sehr viele Yogalehrer, die eine 200 Stunden Yoga Ausbildung absolviert haben, nicht wissen was sie tun, sich aber gerne damit schmücken. In den Teacher Trainings lernt man Asana Sequenzen zu lehren und 3 Pranayama Atmentechniken, bekommt Einblicke in die Yogaphilosophie und Anatomie. Einige (NICHT ALLE) angehende Yogalehrer interessiert aber eher die körperliche Fitness. Sie nehmen ihr Zertifikat mit in die Welt, spazieren in ein neues Yogastudio und möchten reines Poweryoga unterrichten – denn das verkauft sich besser und wer interessiert sich schon für Spiritualität? Der Begriff Yoga wird immer einseitiger in eine Workout-Schublade gesteckt und die Lehre wird leider unvorsichtig überliefert, gerade weil angehende Yogalehrer im Fließbandtempo zertifiziert werden.

Ich bezweifle stark, dass jemand, der auf spiritueller und anatomischer Ebene wenig von Yoga versteht wirklich Yoga unterrichten sollte. Die Überlieferung einer falschen Asanatechnik oder Atemtechnik kann außerdem zu ernsthaften gesundheitlichen Schäden führen. Ich habe nicht selten von Schülern gehört, die über Schmerzen im unteren Rücken und Empfindlichkeiten im Handgelenk geklagt haben und somit entschieden haben, Yoga sei ungesund für den Körper. Wenn man dann ihre Asanapraxis sieht weiß man wieso und wundert sich, wieso kein Yogalehrer sie vorher korrigiert hat. Wenn ich mitbekomme, dass zertifizierte Yogalehrer nicht wissen, dass Adho-Mukha-Svanasana kein Hamstring Stretch ist, sondern die Priorität in einem geraden Rücken liegt, fällt mir schon mal die Kinnlade runter. Denkt man dann an das kompakte Programm einer 200 h Yoga Ausbildung, dann ist es aber eigentlich keine Überraschung.

Meine zwei Yogalehrer, die ich über alles schätze und die ich nach langer Suche gefunden habe, haben eine Ausbildung absolviert, die Jahre in Anspruch genommen hat. Für mich selbst, aber auch für mein zukünftiges Unterrichten, ist ein Eigenstudium, aufbauende Workshops und meine persönliche Yogapraxis bei erfahrenen Lehrern essenziell. Denn glaube mir, nach einem 200 Stunden Teacher Training bist du erst am Anfang einer langen, aber wundervollen Reise.

Wenn du Yogastunden auf Bali erleben möchtest empfehle ich dir die Yogaschulen Radiantly Alive in Ubud und The Practice in Canggu. Wenn du dich für ein Yoga Retreat auf Bali interessierst, schaue gerne in meine Favoritenliste von Yoga Retreats auf Bali.

Oder du interessierst dich weiterhin für eine 200 Stunden Yoga Ausbildung und weisst nicht, ob es das Richtige für dich ist? Hast du eine 200 h Yoga Ausbildung absolviert und eine ganz andere Meinung dazu? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar oder schreibe mir eine E-Mail, ich freue mich von dir zu lesen.

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7 Kommentare

  1. Liebe Jasmin,
    vielen Dank für Deinen schönen und auch kritischen Artikel über die Yoga-Ausbildung. Ich absolviere aktuell auch eine 200h Yoga-Ausbildung, die über ein Jahr geht. Ich hatte diese Form gewählt, weil ich der Meinung bin, dass ich 3-4 Wochen kompakt die Inhalte der Ausbildung nicht verdauen und verinnerlichen kann. Ich muss während des Jahres jeden Monat ein Wochenende lang zur Ausbildung. Und ich muss sagen, dass mir dies sehr gut gefällt. Man wächst langsam und kontinuierlich rein. Und Fragen, die nach einiger Zeit auftauchen, kann man stellen und sich mit den anderen Teilnehmern austauschen. Aber gleichzeitig muss ich sagen, dass ich nach den 200h im Januar dann die Basis-Ausbildung zur Yoga-Lehrerin absolviert habe und meine Reise mit der 300h+ Ausbildung danach weitergeht.
    Ach ja, und ich hatte während der Ausbildung bisher zwei Zwischenprüfungen. Jeweils praktisch und schriftlich. Beide Teile waren jeweils nicht ohne, so dass ohne lernen und vorheriges trainieren des Anleiten ein Bestehen nicht ohne weiteres möglich war.
    Viele Grüße, Nadine

    1. Liebe Nadine,

      vielen Dank für deinen lieben und sehr interessanten Kommentar.
      Ich habe eine Freundin, die das 200 Stunden Training auch in einem Jahr absolviert hat und ich denke, dass die Ausbildung durch die Zeit, die man hat, eine viel bessere und verantwortungsvollere Variante ist. Genau wie du sagst – nach und nach tauchen Fragen auf, man hat Zeit Dinge zu verinnerlichen, auszuprobieren und Fragen zu stellen. Das gefällt mir sehr gut! Aber in 3-4 Wochen zum Lehrer werden? Yoga ist eben kein Kurzprogramm.

      Ich freue mich, dass es für dich mit einem 300h YTT weitergeht. Viel viel Glück und Freude dabei!

      Liebe Grüße, Jasmin

  2. Liebe Jasmin,

    vielen Dank für deinen tollen Artikel.
    Ich beschäftige mich seit kurzem auch mit dem Thema, und liebäugel auch damit die Ausbildung auf Bali zu machen. Wo genau hast Du denn deine gemacht?
    Vielen Dank für eine Antwort.

    Viele Grüße,
    Katja

    1. Liebe Katja,

      danke für deinen Kommentar. Ich habe mein Teacher Training bei Shades of Yoga Bali gemacht. Weiterhin kann ich The Practice Bali empfehlen (das ist meine Yogaschule), die auf traditionelles Hatha Yoga spezialisiert sind und wirklich sehr achtsam mit der Yogalehre als Energiemanagement und Yogaphilosophie umgehen. Ich kenne einige, die dort ihre Ausbildung absolviert haben und sehr zufrieden waren.

      http://www.thepracticebali.com/

      Ich hoffe du findest eine ganz tolle Ausbildung für dich. Bei Fragen kannst du dich immer gerne an mich wenden.

      Alles Liebe,

      Jasmin

  3. Liebe Jasmin. Toller Artikel.
    Ich habe gerade meine 200h Ausbildung absolviert. Was positiv in meiner Ausbildung begann entwickelte sich zum Ende als Alptraum.
    Ich bin nun auf der Suche nach Unterstützung und Rat.
    Vor vier Wochen hatte ich mit einer anderen Teilnehemerin die Prüfungs Lehrprobe. Diese hatten wir extra noch in privaten Yogaeinheiten mit der Ausbilderin geübt. Alles war bis dahin wunderbar, so war mein Eindruck. Am Prüfungswochenende gestalteten wir die Praxis so, dass wir authentisch waren. Unterrichten nicht nach Buch, sondern frei.
    Diese begann mit einer Klangmeditation, die Matten lagen im Kreis. Es kamen mehr Teilnehmer als erwartet. In der Meditation ging es um Mitgefühl und tiefe Verbundenheit. Der Kreis sollte die Verbindung darstellen. Da wir fast ein Jahr gemeinsam die Ausbildung miteinander erlebt hatten, fand ich das als passend. Die Praxis Einheit verlief so wie wir es geübt hatten.
    Da spürte ich bereits von den Ausbildern eine tiefe Abneigung gegen das was wir machen. Nach der Lehrprobe teilten die Ausbilder uns mit, dass diese Art der Lehrprobe überhaupt nicht geht. Die Klangschalen, die Lavendel Lotion die zum Ende der Praxis zum Einsatz kam, alles ist zu materialistisch und wurde in der Ausbildung so nicht vermittelt.
    Ich war sprachlos.
    Wir bekamen keine Gelegenheit uns darüber zu äußern.
    Faziet ist, dass die Ausbilder uns kein Zertifikat aushändigen, nicht einmal eine Bestätigung. Selbst die privaten Einheiten wurden nicht dokumentiert, die ich extra noch investiert habe für meinen Yogaweg.
    Ich bin ausgebildete Kinderyoga Klanglehrerin und Klangschalen gehören für mich dazu. Ich sehe Klangschalen und Lavendel Lotionen nicht als materialistisch.
    Nun bin ich ratlos, die Ausbilder reagieren auf keine Mail von mir.
    Was kann ich tun? Ich möchte das nicht so einfach akzeptieren. Kannst du mir mit einen Rat weiterhelfen?
    HerzensGrüsse und Namasté Nicole

    1. Liebe Nicole,

      vielen Dank für deinen Kommentar!

      Es tut mir so leid, was du da erlebt hast. Ich finde Klangschalen und Lavendel Lotion ganz arg toll und normalerweise wird es doch als gut geheißen, wenn Menschen ihren Unterrict individualisieren. Ich verstehe das nicht, auch, dass man nicht auf dich reagiert. Das ist traurig, insbesondere unter Yogis, wo man sich doch mit Respekt und einem offenen Ohr begegnen will.

      Leider kenne ich mich mit den rechtlichen Dingen nicht aus, aber vielleicht hilft es, wenn du dich in Facebook Yoga Gruppen austauschst und erkundigst. Da gibt es ja viele mit Erfahrung zu diesen Themen, natürlich ohne das Ausbildungsinstitut beim Namen zu nennen.

      Ich hoffe so sehr, dass es da bald eine gerechte Einigung für dich gibt.

      Ganz liebe Grüße,

      Jasmin

  4. Hallo ihr Lieben, ich habe gerade meine 500-Stunden-Ausbildung erfolgreich zu Ende gebracht. Meine Erfahrung: Ohne eigenes Engagement geht es nicht. Es reicht nicht um Yoga zu begreifen anspruchsvolle Asanas zu praktizieren. Leider kommt der spirituelle Hintergrund oft zu kurz. Der westliche Yoga ist viel zu körperbetont. Das sehe ich schon an den Bildern im FB. Warum postet jemand wie er perfekt in der seitlichen Krähe oder im Pfau steht? Will er zeigen, wie toll er ist. Das hat meiner Meinung nichts mit Yoga zu tun, das ist übertriebenes Ego. Mein Tipp: Sucht euch sorgfältig eure Schule oder Lehrer aus. Yoga kann man nicht in einem Workshop lernen. Da kratzt ihr nur an der Oberfläche. Schaut auf die Lehrinhalte und entscheidet dann. Nur um sich ein Zertifikat an die Wand zu hängen ist der Aufwand oft zu groß. Eure Schüler erwarten mehr von euch. Namaste, Joachim