The Magic Ten von Sharon Gannon Lesetipp: Neue Morgenroutinen etablieren

The Magic Ten ist das neueste Buch von der Jivamukti Gründerin Sharon Gannon. Die Magic Ten sind eine Art Zehn Wochen Kurs für eine Morgen Yoga Routine Zuhause. Die Praktiken können entweder einzeln, oder sofort alle zusammen praktiziert werden.

Das Ziel der Magic Ten ist es morgens mit guter Stimmung aufzuwachen und durch die Praktiken, die deinem Körper und deinem Geist Gutes tun, die beste Version von dir selbst zu werden. Der ganz normale Yogawahnsinn eben.

Anmerkung: Bei diesem Beitrag handelt es sich um unbezahlte Werbung.

The Magic Ten

Ich habe das Buch innerhalb eines Tages verschlungen und werde die Magic Ten in meine Morgenroutine integrieren, da ich finde, sie führen die effektivsten Praktiken des Yoga zusammen. Außerdem finde ich Morgenroutinen sollten sich mit der Zeit wandeln und der Körper und der Geist mit neuen Praktiken überrascht werden. Das heisst nicht, dass du deine Morgenroutine jetzt über Board werfen musst. Aber vielleicht kannst du sie mit The Magic Ten and Beyond: Daily Spiritual Practice for Greater Peace and Well-Being ergänzen.

Wichtig: Die Praktiken funktionierten nur, wenn du eine klare Intention dabei setzt. Zudem ist eine tägliche Praxis unentbehrlich.

Woche Eins: Dankbarkeit

Du startest in jeden Morgen als aller erstes mit Dankbarkeit. Schon mal von Gratutide Journalen gehört? Eigentlich dasselbe Konzept. Anstatt nach dem Aufwachen sofort über Herausforderungen des Tages nachzudenken oder dich zu sorgen bestimmst du durch Dankbarkeit deinen Start in den Tag. Sharon Gannon gibt dir fünf Optionen, wie du Dankbarkeit üben kannst.

Woche Zwei: Segen

Menschen stellen sich uns oft so dar, wie wir sie sehen wollen. Und daher ist es ein Teil der zehn Übungen, sowohl die Menschen, die wir lieben, als auch die Menschen, die wir nicht mögen, zu segnen und sie uns in Licht vorzustellen. So beeinflussen wir unsere Sichtweise auf sie und vielleicht sogar Ihr Auftreten uns gegenüber. Wenn wir im Frieden mit anderen sind, können wir selbst auch mehr Frieden empfinden. Durch diese Übung kannst du Eifersucht, Neid und Trauer transformieren.

Woche Drei: Vögel füttern

Bevor du dir etwas zu essen machst, ziehe jemand anderen vor. Das kann dadurch sein, dass du jeden Morgen ein paar Körner für Vögel auf dem Balkon verteilst, oder deiner Katze etwas zu essen gibt. Und wenn du weder eine Katze, einen Hund oder Vögel in der Nähe hast, dann mach deinem Partner einen Kaffee. Hört sich seltsam an? Eine gesunde Yoga Praxis enthält auch, dass wir andere als heilige Wesen betrachten und ihnen selbstlos Gutes tun.

Woche Vier: Asana

Wenn deine Intention ist, dass Asanas deinen Körper schöner machen, ist daran nichts verkehrt. Allerdings wird diese Intention dich nicht sowohl mit deinem körperlichen, energetischen, emotionalen, intellektuellen und spirituellen Selbst verbinden, sondern nur dein Ego stärken. Wenn du Asana mit einer höheren Intention praktizierst kannst du altes Karma aus deinem Körper lösen. Sharon erklärt dazu eine zehnteilige Asanapraxis für den Morgen.

Woche Fünf: Tanzen

Schonmal gemacht? Für dich selbst zu tanzen bringt wirklich Freude. Deswegen war Ecstatic Dance auf Bali für mich so besonders. Du tanzt für dich und musst dich nicht darum kümmern, wie du aussiehst, oder dass du von einem Mann angequatscht wirst. Du tanzt des Gefühl wegens. Sharon gibt hier auch eine Art Choreografie vor. Ich ziehe aber mein eigenes Tanzen vor und denke, da ist nichts verkehrt daran.

Woche Sechs: Kriya

Kriya gehört nicht zu den Yoga Techniken, die Einsteiger alleine üben sollten. Kriyas sind yogische Reinigungspraktiken. Sharon Gannon bringt hier die Bandhas ins Spiel, insbesondere Uddiyana Bandha und die fortgeschrittenere Praxis Agni Sara. Wenn du Uddiyana Bandha noch nicht bei einem Lehrer gelernt hast empfehle ich diese Übung nicht.

Woche Sieben: Kapalabhati

Kapalabhati ist nicht wie häufig angenommen eine Pranayama Technik. Es ist eine Kriya Methode, also eine Reinigungstechnik. Es ist nicht nur hilfreich, um deinen Bauch zu stärken, sondern auch um dich von negativen Gedanken zu befreien. Sharon bietet auch hier zwei Optionen. Die „Basic“ Option und die wechselseitige Nasenatmung.

Woche Acht: Pranayama

Es gibt viele verschiedene Pranayama Techniken. In The Magic Ten wird die Sama Vritti Pranayama Technik erläutert. Im Sama Vritti Pranayama wird Puraka, Antar-Kumbhaka, Rechaka und Bahya-Kumbhaka praktiziert. Übrigens nennt man eine Atemtechnik erst dann Pranayama, wenn sie Kumbhaka (Atem anhalten) und die Aktivierung von Bandhas enthält. Auch diese Praxis ist fortgeschritten und wird nicht für Anfänger empfohlen. Wenn Kumbhaka und Bandhas Fremdwörter für dich sind kannst du zunächst mit den Magic Five starten.

Woche Neun: Meditation

Keine Yogaroutine ist vollständig ohne Meditation. Was wir häufig als Meditation bezeichnen ist jedoch eher Dharana, Konzentration, denn die meisten versuchen sich bei der Meditation auf etwas zu konzentrieren, wie den Atem od
er ein Mantra. Doch Dharana ist die Vorbereitung auf die Meditation und daher essentiell. Du kannst Meditation auch als Einsteiger üben. Du kannst mit fünf Minuten am Tag starten, mit einem Mala oder einem Mantra. Wenn du dich wirklich täglich der Meditation widmest wirst du eine Veränderung feststellen. Sharon macht Meditation in ihrem Buch wirklich schmackhaft!

Woche Zehn: Shavasana

Für mich war das neu: Shavasana ist eine Übung, um die Angst vor dem Tod zu überwinden. Wusstest du das?

Worauf basieren The Magic Ten?

Tatsächlich basieren die Magic Ten von Sharon Gannon auf ägyptischen Hyroglyphen. Wieso das alte Ägypten eine so große Bedeutung im Yoga spielt erklärt Sharon Gannon im Buch. So vieles sei verraten: Vielleicht spielt Ägypten eine mindestens genauso wichtige Rolle für den Ursprung des Yoga, wie Indien.

The Magic Ten: Für wen eignet es sich?

Das Buch The Magic Ten eignet sich meines Erachtens nicht unbedingt für Yoga Einsteiger. Es eignet sich für

  • Erfahrene Yoga Praktizierende, die bereits Pranayama, Uddiyana Bandha und Kapalabhati unter Aufsicht eines Lehrers praktiziert haben
  • Yogis, die sich für die Ursprünge des Yoga interessieren

Alternativ kannst du als Yoga Einsteiger natürlich Kriyas, Kapalabhati und Pranayama weglassen. Ich würde jedem Yoga Einsteiger jedoch raten zunächst mit einem Lehrer zu praktizieren, bevor er sich eine Home Practice aneignet.

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