Mein Jahresrückblick 2018 und Vorsätze für 2019

Es war lange etwas stiller im Blog, aber im letzten Monat habe ich mich zurückgezogen, um in Deutschland Familie und Freunde zu besuchen, Weihnachten zu genießen und das Jahr in aller Ruhe Revue passieren zu lassen. Im heutigen Beitrag gibt es einen Jahresrückblick, der mich dankbar mit neuen und alten Vorsätzen in das Jahr 2019 starten lässt.

Mein Jahresrückblick 2018

Januar und Februar 2018: Abschied aus Bali

Das Jahr war ereignisreich und gerade weil so viel passiert ist kommt mir mein Leben auf Bali sehr weit entfernt vor. Tatsächlich ist es jedoch gar nicht so lange her, dass ich auf Bali meine Selbständigkeit begonnen habe, Kokosnüsse getrunken habe und mit dem Roller zu meinen Yogastunden gefahren bin.

Nach ein und halb Jahren Bali bereitete ich mich im Januar und Februar 2018 auf meinen Abschied von der Götter der Insel vor, die ich so sehr lieben gelernt habe. Die Fahrt zum Flughafen Anfang März 2018 war sehr emotional und tränenreich und bedeutete in diesem Moment das Ende von einem großen und wichtigen Kapitel meines Lebens.

März 2018: Roadtrip in Neuseeland

Direkt von Bali aus sind wir nach Neuseeland geflogen, um einen langen Traum von uns zu erfüllen: Für fast drei Wochen sind wir über die Süd- und Nordinsel Neuseelands gefahren, haben in unserem kleinen Camper in den wildesten Locations übernachtet, klare Sternenhimmel bewundert, wurden von Sandflöhen geplagt, sind mit unglaublichen Panoramen wandern gegangen und haben in eiskalten Flüssen und Seen gebadet.

In Neuseeland ist auch eine neue Projektidee geboren, die im Jahr 2018 viel Zeit in Anspruch genommen hat, sodass es im Blog nurnoch monatliche Beträge gab.

April, Mai und Juni 2018: Yoga unterrichten in Marokko

Nach Neuseeland kam die Ernüchterung. Ich bin zunächst alleine von Auckland nach Casablanca geflogen. In Casablanca habe ich in einem Yogastudio gearbeitet, was eine sehr gute Erfahrung war und mir viel Freude bereitet hat. Viele besondere Menschen sind in mein Leben getreten.

Wir haben drei Monate in Marokko verbracht, hauptsächlich in Casablanca. Außerdem reisten wir durch Essaouira, Marrakesh, Fes und Chefchaouen. Obwohl ich meine Erfahrung nicht missen möchte und ich ein Jobangebot in Marrakesh erhalten habe, plane ich keine Rückkehr nach Marokko. Ich habe mich als Frau sehr unwohl und unsicher gefühlt und große Erwartungen an das Land wurden enttäuscht.

Juli und August 2018: Vanausbau und Roadtrip in Europa

Im Juli 2018 haben wir unseren eigenen Minivan ausgebaut. Ein weiteres Herzensprojekt, in dem Jan seine handwerklichen Fähigkeiten ausgelebt hat und ich mir, zugegebenermaßen, eher Dekorationsmöglichkeiten überlegt habe und assistiert habe.

Ende Juli war der Van startklar und wir machten uns auf den Weg Richtung Schweiz, fuhren über Luzern und Bern nach Lyon in Frankreich, weiter ins Baskenland, wanderten in den Picos de Europa in Nordspanien und erreichten unser Ziel in Portugal nach unserem einmonatigen Roadtrip.

September bis November 2018: Schnuppermonate in Portugal

Das Ziel unseres Roadtrips war Portugal, da wir schon länger darüber nachdenken unsere neue Homebase nach Portugal zu verlagern. Wir haben uns im Oktober 2015 in Portugal verliebt und wollen beide langfristig wieder nach Europa zurück.

Zunächst mieteten wir uns für einen Monat ein Zimmer in einem schönen Appartment in Paredes da Vitoria. Da uns das beschauliche Dorf mit 100 Einwohnern doch etwas zu klein war fuhren wir im Oktober nach Ericeira. Ericeira befindet sich in etwa 50 Kilometern Entfernung von Lissabon und ist eine bezaubernde weißblaue Kleinstadt am Meer.

Meine Vorsätze für 2019

Seit Ende November bin ich in Deutschland. Ich hatte eine besinnliche Weihnachtszeit und freue mich immer wieder zurück zu kommen. Allerdings merke ich auch, dass es für mich weitergeht und ich noch nicht vorhabe zurückzukommen. Das Interessante ist, dass ich mich mittlerweile an vielen Orten zuhause fühle, solange ich die richtigen Menschen um mich habe.

Meine Vorsätze für das neue Jahr unterscheiden sich nicht so sehr von den letzten Jahren. Da ich viel unterwegs bin und viel Energie für neue Projekte und Ideen brauche liegt der Großteil meiner Vorsätze darin, mich zu stärken.

  • Mehr handyfreie Zeit: Während der Weihnachtszeit habe ich handyfreie Zeiten eingeführt. Dadurch habe ich wieder mehr Zeit gehabt Bücher zu lesen und ungestört zu meditieren. Mein Handy bleibt auch 2019 außerhalb des Schlafzimmmers.
  • Mehr Meditieren: Etwas, vor dem ich mich sehr gerne drücke, obwohl es mir gut tut: Tägliche Meditation nach dem Aufstehen.
  • Weniger Jammern: Ich habe beobachtet, dass jammernde Menschen erstens anderen Energie rauben und zweitens in einem negativen Teufelskreis stecken. Also der Reminder an mich: Wenn möglich die Situation ändern oder so akzeptieren wie sie ist.
  • Besser Strukturieren: Etwas, dass ich immer besser tue aber weiter optimieren kann ist es, mich selbst zu struktieren. Wer selbständig ist weiß, wovon ich spreche. Keine festen Bürozeiten erfordern absolute Selbstdisziplin.
  • Mehr Geben: Ich habe Erwartungshaltungen, die an Disney Prinzessinen erinnern. Anstatt immer nur zu erwarten möchte ich auch 2019 versuchen mehr und mehr zu geben. Mehr Einsicht, mehr Toleranz und mehr Verständnis.
  • Prioritäten Setzen: Ich verbringe meine Zeit mit Dingen, die mich inspirieren und stärken. Ich entscheide mich meine Zeit in einem gesunden und achtsamen Umfeld zu verbringen, das meinem Wachstum beiträgt. Für energieraubende und neidische Menschen habe ich keinen Platz mehr in meinem Leben.

Ich wünsche euch einen guten Start in das Jahr 2019! Mein Beitrag ist inspiriert von der schönen Jahresrückblick Idee von Reisewut.

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